Fachbeiträge • 5
- 1. Entscheidungen (ab 2018)Eingeschränkter Zugriffwww.bsg.bund.de
- 2. BVerwG 5 C 27.12, Urteil vom 11. Juli 2013Eingeschränkter Zugriffwww.bverwg.de
- 3. BVerwG 5 B 1.16, Beschluss vom 26. September 2016Eingeschränkter Zugriffwww.bverwg.de
Über die Entscheidung
| Zitat : | BFH, Entscheidung vom 22.02.2006 - VII B 244/05 |
|---|---|
| Gericht : | BFH |
| Aktenzeichen : | VII B 244/05 |
| Entscheidungsdatum : | 22. Februar 2006 |
Vollständiger Text
Normenkette
FGO § 133a FGO § 133a Abs. 1 FGO § 133a Abs. 2 FGO § 133a Abs. 4 Satz 3
Vorinstanz
Hessisches FG 13 V 1012/05 vom 07.09.2005 Hessisches FG 13 K 820/05 vom 07.09.2005
Gründe
Das Rechtsmittel ist nicht statthaft. Nach § 133a Abs. 4 Satz 3 der Finanzgerichtsordnung (FGO) ist der Beschluss, mit dem eine gemäß § 133a Abs. 1 und 2 FGO erhobene Anhörungsrüge zurückgewiesen worden ist, unanfechtbar. Hierauf ist im Streitfall in der Rechtsmittelbelehrung des angefochtenen Beschlusses des Finanzgerichts zutreffend hingewiesen worden.
Die Eröffnung einer außerordentlichen Beschwerde, wie sie in der Vergangenheit im Wege richterlicher Rechtsfortbildung in Fällen so genannter greifbarer Gesetzwidrigkeit unanfechtbarer Entscheidungen für denkbar gehalten worden ist, widerspräche dem in § 133a FGO zum Ausdruck gekommenen Willen des Gesetzgebers, die Frage, ob eine unanfechtbare gerichtliche Entscheidung unter Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör ergangen ist, allein der Selbstkontrolle des Ausgangsgerichts zu unterwerfen (vgl. Beschlüsse des Bundesfinanzhofs vom 5. November 2003 I B 105, 106/03, BFH/NV 2004, 359; vom 1. April 2004 IX B 133/03, BFH/NV 2004, 1118; vom 30. November 2005 VIII B 181/05, BFH/NV 2006, 445.