BVerwG
24. März 2010
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BVerwG
15. April 2010
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Über die Entscheidung
| Zitat : | BVerwG, Entscheidung vom 15.04.2010 - 4 B 10/10 |
|---|---|
| Gericht : | BVerwG |
| Aktenzeichen : | 4 B 10/10 |
| Entscheidungsdatum : | 15. April 2010 |
| Amtliche Quelle : |
Vollständiger Text
Vorinstanz
VGH Baden-Württemberg; 21.01.2010; VGH 8 S 2609/09
Tenor
In der Verwaltungsstreitsache hat der 4. Senat des Bundesverwaltungsgerichts am 15. April 2010 durch den Vorsitzenden Richter am Bundesverwaltungsgericht Prof. Dr. Rubel, den Richter am Bundesverwaltungsgericht Dr. Jannasch und die Richterin am Bundesverwaltungsgericht Dr. Philipp beschlossen:
Von der Erhebung von Gerichtskosten für das Beschwerdeverfahren wird abgesehen.
Gründe
Mit Beschluss vom 24. März 2010 hat der Senat die Beschwerde der Antragstellerin gegen den Beschluss des Verwaltungsgerichtshofs Baden-Württemberg vom 21. Januar 2010 verworfen, den Prozesskostenhilfeantrag abgelehnt und ihr die Kosten des Beschwerdeverfahrens auferlegt. Zur Begründung hat er ausgeführt, dass der Beschluss des Verwaltungsgerichtshofs mit der Beschwerde nicht anfechtbar sei. Mit Schreiben vom 29. März 2010 hat die Antragstellerin beantragt, die Kosten gemäß § 21 GKG niederzuschlagen.
Dem Antrag wird stattgegeben. Die Kosten können zwar nicht gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 GKG niedergeschlagen werden. Nach dieser Vorschrift werden Kosten, die bei richtiger Behandlung der Sache nicht entstanden wären, nicht erhoben. Einen schweren Mangel im Sinne einer eindeutigen und offenkundig unrichtigen Sachbehandlung, den § 21 Abs. 1 Satz 1 GKG voraussetzt (Beschluss vom 25. Januar 2006 - BVerwG 10 KSt 5.05 - NVwZ 2006, 479 f.), hat die Antragstellerin zwar behauptet; sie hat aber nicht dargelegt, woraus sich ein solcher Mangel ergeben sollte. Hierfür ist auch nichts ersichtlich. Gemäß § 21 Abs. 1 Satz 3 GKG kann von der Erhebung von Kosten für abweisende Entscheidungen jedoch auch abgesehen werden, wenn der Antrag auf unverschuldeter Unkenntnis der tatsächlichen oder rechtlichen Verhältnisse beruht. Ein solcher Fall ist hier gegeben.