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Über die Entscheidung
| Zitat : | BVerfG, Entscheidung vom 16.09.1999 - 2 BvF 2/98 |
|---|---|
| Gericht : | BVerfG |
| Aktenzeichen : | 2 BvF 2/98 |
| Entscheidungsdatum : | 16. September 1999 |
| Amtliche Quelle : |
Vollständiger Text
Tenor
Im Namen des Volkes
In den Verfahren
über die Anträge
festzustellen,
1. daß § 1 Abs. 2 und 3, § 2 Abs. 1 und 2, §§ 4 bis 10, § 11 Abs. 1, 2, 3, 5, 7 und 8, §§ 12 bis 15 des Gesetzes über den Finanzausgleich zwischen Bund und Ländern (Finanzausgleichsgesetz - FAG -) vom 23. Juni 1993 ( BGBl I S. 944, 977), zuletzt geändert durch Gesetz vom 16. Juni 1998 ( BGBl I S. 1290) mit Art. 107 Abs. 1 und 2 i.V.m. Art. 20 Abs. 1 und 2 des Grundgesetzes unvereinbar sind
- Antragsteller: Regierung des Landes Baden-Württemberg, vertreten durch den Ministerpräsidenten,
Richard-Wagner-Straße 15, Stuttgart -
- Bevollmächtigte:
- 2 BvF 2/98 -,
2. daß § 1 Abs. 2 und 3, § 2 Abs. 2, § 7 Abs. 1 letzter Satz und Abs. 3, § 9 Abs. 2 und 3, § 10, § 11 Abs. 2, 3 und 5 des Gesetzes über den Finanzausgleich zwischen Bund und Ländern (Finanzausgleichsgesetz - FAG -) vom 23. Juni 1993 ( BGBl I S. 944), zuletzt geändert durch das Gesetz zur Änderung des Gesetzes über die Errichtung eines Fonds "Deutsche Einheit" und des Gesetzes über den Finanzausgleich zwischen Bund und Ländern vom 16. Juni 1998 ( BGBl I S. 1290) mit dem Grundgesetz, insbesondere dessen Art. 107 GG, unvereinbar sind
-
- Antragsteller: Bayerische Staatsregierung,
vertreten durch den Ministerpräsidenten,
Franz-Josef-Strauß-Ring 1, München -
- 2 BvF 3/98 -,
3. daß § 1 Abs. 3, § 7 Abs. 1 Satz 3 und Abs. 3, § 9 Abs. 2 und 3, § 10, § 11 Abs. 2, 3 und 5 des Gesetzes über den Finanzausgleich zwischen Bund und Ländern (Finanzausgleichsgesetz - FAG -) vom 23. Juni 1993 ( BGBl I S. 944), zuletzt geändert durch das Gesetz zur Änderung des Gesetzes über die Errichtung eines Fonds "Deutsche Einheit" und des Gesetzes über den Finanzausgleich zwischen Bund und Ländern vom 16. Juni 1998 ( BGBl I S. 1290) mit dem Grundgesetz, insbesondere Art. 107 und Art. 20 Abs. 1 GG, unvereinbar sind
- Antragsteller: Hessische Landesregierung,
vertreten durch den Ministerpräsidenten,
Bierstadter Straße 2, Wiesbaden -
- Bevollmächtigter:
- 2 BvF 1/99 -,
4. daß § 1 Abs. 2 und 3, § 2 Abs. 1 und 2, §§ 4 bis 10, § 11 Abs. 1, 2, 3, 5, 7 und 8 und §§ 12 bis 15 des Gesetzes über den Finanzausgleich zwischen Bund und Ländern (Finanzausgleichsgesetz - FAG -) vom 23. Juni 1993 ( BGBl I S. 944, 977), zuletzt geändert durch Gesetz vom 16. Juni 1998 ( BGBl I S. 1290) mit dem Grundgesetz vereinbar sind
- Antragsteller: 1. Senat der Freien Hansestadt Bremen,
vertreten durch den Präsidenten,
Rathausplatz, Bremen,
2. Niedersächsische Landesregierung,
vertreten durch den Ministerpräsidenten, Planckstraße 2, Hannover,
3. Landesregierung Schleswig-Holstein,
vertreten durch die Ministerpräsidentin, Düsternbrooker Weg 70
(Landeshaus), Kiel -
- Bevollmächtigter:
hat das Bundesverfassungsgericht - Zweiter Senat - unter Mitwirkung der Richterinnen und Richter
Präsidentin Limbach,
Kirchhof,
Jentsch,
Hassemer,
Broß,
Osterloh
am 16. September 1999 beschlossen:
Die Verfahren werden zur gemeinsamen Verhandlung und Entscheidung verbunden.
Unterschrift
| Limbach | Kirchhof | Jentsch |
| Hassemer | Broß | Osterloh |
| - 2 BvF 2/99 - |