(1) Das Ruhen der Approbation kann angeordnet werden, wenn
- 1.
- gegen den Zahnarzt wegen des Verdachts einer Straftat, aus der sich seine Unwürdigkeit oder Unzuverlässigkeit zur Ausübung des zahnärztlichen Berufs ergeben kann, ein Strafverfahren eingeleitet ist,
- 2.
- nachträglich die Voraussetzung nach § 2 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 weggefallen ist,
- 3.
- Zweifel bestehen, ob die Voraussetzung des § 2 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 noch erfüllt ist und der Zahnarzt sich weigert, sich einer von der zuständigen Behörde angeordneten amts- oder fachärztlichen Untersuchung zu unterziehen,
- 4.
- sich ergibt, dass der Zahnarzt nicht über die Kenntnisse der deutschen Sprache verfügt, die für die Ausübung der Berufstätigkeit in Deutschland erforderlich sind.
(2) Die Anordnung ist aufzuheben, wenn ihre Voraussetzungen nicht mehr vorliegen.
(3) Der Zahnarzt, dessen Approbation ruht, darf den zahnärztlichen Beruf nicht ausüben.
Fachbeiträge • 5
- 1. Unzureichende Deutschkenntnisse des Zahnarztes automatische Gefährdung der ApprobationEingeschränkter ZugriffStephanie Brooks · www.vonengelhardt.com · 16. Juni 2020
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- 3. Dr. jur. Armin HoltusEingeschränkter ZugriffDr. Jur. Armin Holtus · www.ra-holtus.de · 28. August 2021
- 4. Rechtsanwalt Dr. SchinnenburgEingeschränkter Zugriffwww.rechtsanwalt-schinnenburg.de · 16. Juni 2021
- 5. Ruhen der zahnärztlichen Approbation aufgrund von AlkoholsuchtEingeschränkter Zugriffhttps://www.iww.de/va · 13. Februar 2012
Öffentliche Quellen • 1
- 1. 19/16115 - Unterrichtung: Bericht zum Anerkennungsgesetz 2019Bundestag Drucksachen · 13. Dezember 2019