(1) Mit der Aberkennung des Ruhegehalts verliert der Ruhestandsbeamte den Anspruch auf Versorgung einschließlich der Hinterbliebenenversorgung und die Befugnis, die Amtsbezeichnung und die Titel zu führen, die im Zusammenhang mit dem früheren Amt verliehen wurden.
(2) Nach der Aberkennung des Ruhegehalts erhält der Ruhestandsbeamte bis zur Gewährung einer Rente auf Grund einer Nachversicherung, längstens jedoch für die Dauer von sechs Monaten, einen Unterhaltsbeitrag in Höhe von 70 Prozent des Ruhegehalts, das ihm bei Eintritt der Unanfechtbarkeit der Entscheidung zusteht; eine Kürzung des Ruhegehalts nach § 38 Abs. 3 bleibt unberücksichtigt. § 10 Abs. 3 Satz 2 bis 4 gilt entsprechend.
(3) Die Aberkennung des Ruhegehalts und ihre Rechtsfolgen erstrecken sich auf alle Ämter, die der Ruhestandsbeamte bei Eintritt in den Ruhestand inne gehabt hat.
(4) § 10 Abs. 2 Satz 1 sowie Abs. 5 und 6 gilt entsprechend.
Fachbeiträge • 4
- 1. BVerwG 2 C 25.06, Urteil vom 24. Mai 2007Eingeschränkter Zugriffwww.bverwg.de
- 2. BVerwG 2 B 126.09, Beschluss vom 15. Februar 2010Eingeschränkter Zugriffwww.bverwg.de
- 3. BVerwG 2 C 80.08, Urteil vom 24. September 2009Eingeschränkter Zugriffwww.bverwg.de
- 4. Doppelmord als Privatsache? Beamter kämpft vor BVerwG um RuhegehaltEingeschränkter Zugriffwww.beck-aktuell.de · 2. September 2025