(1) Soweit das Bundesverwaltungsgericht die Berufung für zulässig und begründet hält, hat es das Urteil des Truppendienstgerichts aufzuheben und in der Sache selbst zu entscheiden.
(2) Hat die Soldatin oder der Soldat das Urteil angefochten, kann die Gewährung eines Unterhaltsbeitrags zu ihrem oder seinem Nachteil nur geändert werden, wenn die Bundeswehrdisziplinaranwältin oder der Bundeswehrdisziplinaranwalt dies bis zum Schluss der Hauptverhandlung beantragt.
(3) Hält das Bundesverwaltungsgericht weitere Aufklärungen für erforderlich oder liegen schwere Mängel des Verfahrens vor, so kann es das Urteil des Truppendienstgerichts aufheben und die Sache an eine andere Kammer desselben oder eines anderen Truppendienstgerichts zur nochmaligen Verhandlung und Entscheidung zurückverweisen.
Fachbeiträge • 14
- 1. BVerwG 2 WD 20.09, Urteil vom 13. Januar 2011Eingeschränkter Zugriffwww.bverwg.de
- 2. BVerwG 2 WD 5.07, Urteil vom 13. Februar 2008Eingeschränkter Zugriffwww.bverwg.de
- 3. BVerwG 2 WD 10.08, Urteil vom 04. März 2009Eingeschränkter Zugriffwww.bverwg.de
- 4. Verfahrensinformation zu 2 WD 16.16Eingeschränkter Zugriffwww.bverwg.de
- 5. BVerwG 2 WD 7.11, Urteil vom 16. Februar 2012Eingeschränkter Zugriffwww.bverwg.de
- 6. BVerwG 2 WD 2.10, Urteil vom 04. Mai 2011Eingeschränkter Zugriffwww.bverwg.de
- 7. BVerwG 2 WD 28.06, Urteil vom 28. November 2007Eingeschränkter Zugriffwww.bverwg.de
- 8. BVerwG 2 WD 13.09, Urteil vom 21. Dezember 2010Eingeschränkter Zugriffwww.bverwg.de