(1) Wer einen Befehl nicht befolgt und dadurch wenigstens fahrlässig eine schwerwiegende Folge (§ 2 Nr. 3) verursacht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren bestraft.
(2) Der Versuch ist strafbar.
(3) In besonders schweren Fällen ist die Strafe Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren. Ein besonders schwerer Fall liegt in der Regel vor, wenn der Täter durch die Tat
- 1.
- wenigstens fahrlässig die Gefahr eines schweren Nachteils für die Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland oder die Schlagkraft der Truppe oder
- 2.
- fahrlässig den Tod oder eine schwere Körperverletzung eines anderen (§ 226 des Strafgesetzbuches)
(4) Die Vorschriften über den Versuch der Beteiligung nach § 30 Abs. 1 des Strafgesetzbuches gelten für Straftaten nach Absatz 1 entsprechend.
Fachbeiträge • 6
- 1. BVerwG 2 WD 12.09, Urteil vom 20. Mai 2010Eingeschränkter Zugriffwww.bverwg.de
- 2. BVerwG 2 WD 28.09, Urteil vom 25. November 2010Eingeschränkter Zugriffwww.bverwg.de
- 3. Verfahrensinformation zu 2 WD 27.06Eingeschränkter Zugriffwww.bverwg.de
- 4. BVerwG 2 WD 6.07, Urteil vom 13. März 2008Eingeschränkter Zugriffwww.bverwg.de
- 5. BVerwG 2 WD 2.06, Urteil vom 26. September 2006Eingeschränkter Zugriffwww.bverwg.de
- 6. BVerwG 2 WD 12.06, Urteil vom 03. Juli 2007Eingeschränkter Zugriffwww.bverwg.de