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Über die Entscheidung
| Zitat : | BGH, Entscheidung vom 16.07.2009 - I ZB 85/08 |
|---|---|
| Gericht : | BGH |
| Aktenzeichen : | I ZB 85/08 |
| Entscheidungsdatum : | 16. Juli 2009 |
| Amtliche Quelle : |
Vollständiger Text
BUNDESGERICHTSHOF
BESCHLUSS
I ZB 85/08 vom
16. Juli 2009
in der Zwangsvollstreckungssache
Der I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 16. Juli 2009 durch den Vorsitzenden Richter Prof. Dr. Bornkamm und die Richter Prof. Dr. Büscher, Dr. Schaffert, Dr. Kirchhoff und Dr. Koch
beschlossen:
Der nachträglich gestellte Antrag auf Prozesskostenhilfe sowie der Wiedereinsetzungsantrag der Schuldnerin, jeweils vom 21. Juni 2009, werden als unzulässig verworfen.
Gründe
Nach Abschluss des Verfahrens kann Prozesskostenhilfe nicht mehr bewilligt werden. Der Senatsbeschluss vom 11. Dezember 2008 konnte der Schuldnerin gemäß § 329 Abs. 2 ZPO formlos übersandt werden. Mangels Zulassung der Rechtsbeschwerde hätte zudem die erforderliche Erfolgsaussicht für die beabsichtigte Rechtsverfolgung gefehlt.
Der Wiedereinsetzungsantrag ist unzulässig, weil er nicht durch einen beim Bundesgerichtshof zugelassenen Rechtsanwalt gestellt wurde (§ 78 Abs. 1 ZPO).
Unterschrift
Bornkamm Büscher Schaffert
Kirchhoff Koch
Vorinstanz
AG Velbert; 08.04.2008; 16 M 640/08 / LG Wuppertal; 25.09.2008; 6 T 634/08