BGH, Urteil vom 16.12.2025 - X ZR 90/24
BPatG 18. Juli 2024
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BGH 16. Dezember 2025

Zusammenfassung durch Doctrine KI

Sachverhalt
Die Beklagte hält ein europäisches Patent zum Videocodierverfahren, das eine einheitliche Binarisierung mittels eines einzelnen Binärbaums für P- und B-Slices sowie getrennte Syntaxelemente für Prädiktions- und Partitionsmodus beansprucht. Die Klägerin rügt fehlende Patentfähigkeit und Erweiterung.

Entscheidungsgründe
Das Bundespatentgericht bestätigt die Nichtigkeit mangels erfinderischer Tätigkeit (§§ 1, 3 PatG). Die Kombination der Merkmale war für den Fachmann aus vorbekanntem HEVC-Standardentwurf und weiteren Dokumenten naheliegend. Insbesondere lag es nahe, getrennte Syntaxelemente mit Binärbaum-Binarisierung für P- und B-Slices zu verwenden, ohne besondere Synergieeffekte.

Praxishinweis
Patentansprüche zu Videocodierverfahren müssen über den Stand der Technik hinausgehende, nicht naheliegende technische Wirkungen aufweisen. Die bloße Kombination bekannter Codiermethoden ohne nachweisbare Synergie genügt nicht der erfinderischen Tätigkeit. Revision wurde nicht zugelassen.

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    Über die Entscheidung

    Zitat :
    BGH, Urteil vom 16.12.2025 - X ZR 90/24
    Gericht : BGH
    Aktenzeichen : X ZR 90/24
    Entscheidungsdatum : 15. Dezember 2025
    Amtliche Quelle :

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