Tenor
In den Verfahren
über
die Verfassungsbeschwerden
1.
a) den Beschluss des Oberlandesgerichts Stuttgart
vom 30. September 2021 - V
4 Ws 222/21 -,
b) den Beschluss des Landgerichts Tübingen
vom 2. August 2021 - 13 StVK 64/21 -
-
2 BvR 2010/21 -,
2.
a) den Beschluss des Oberlandesgerichts Stuttgart
vom 17. Januar 2022 -
4 Ws 343/21 -,
b) den Beschluss des Landgerichts Tübingen
vom 28. Oktober 2021 - 13 StVK 91/21 -
- 2 BvR 296/22 -,
3.
a) den Beschluss des Oberlandesgerichts Stuttgart
vom 17. Januar 2022 -
4 Ws 344/21 -,
b) den Beschluss des Landgerichts Tübingen
vom 27. Oktober 2021 - 13 StVK 72/21 -
- 2 BvR 297/22 -,
4.
a) den Beschluss des Oberlandesgerichts Stuttgart
vom 11. Januar 2022 - V
4 Ws 346/21 -,
b) den Beschluss des Landgerichts Tübingen
vom 13. November 2021 - 13 StVK 100/21 -
- 2 BvR 307/22 -,
5.
a) den Beschluss des Oberlandesgerichts Stuttgart
vom 7. Februar 2022 - V
4 Ws 241/20 -,
b) den Beschluss des Landgerichts Tübingen
vom 9. September 2020 - 13 StVK 40/20 -
- 2 BvR 468/22 -,
6.
a) den Beschluss des Oberlandesgerichts Stuttgart
vom 9. Februar 2022 - V
4 Ws 17/22 -,
b) den Beschluss des Landgerichts Tübingen
vom 1. Dezember 2021 - 13 StVK 37/21 -
- 2 BvR 503/22 -,
7.
a) den Beschluss des Oberlandesgerichts Stuttgart
vom 21. Februar 2022 - V
4 Ws 18/22 -,
b) den Beschluss des Landgerichts Tübingen
vom 1. Dezember 2021 - 13 StVK 38/21 -
- 2 BvR 504/22 -,
8.
a) den Beschluss des Oberlandesgerichts Stuttgart
vom 11. März 2022 - V
4 Ws 47/22 -,
b) den Beschluss des Landgerichts Tübingen
vom 25. November 2021 - 13 StVK 99/21 -
u n d Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand
- 2 BvR 565/22 -,
9.
a) den Beschluss des Oberlandesgerichts Stuttgart
vom 28. Februar 2022 - V
4 Ws 43/22 -,
b) den Beschluss des Landgerichts Tübingen
vom 23. Dezember 2021 - 13 StVK 112/21 -
- 2 BvR 592/22 -,
10.
a) den Beschluss des Oberlandesgerichts Stuttgart
vom 24. Januar 2022 - V
4 Ws 272/21 -,
b) den Beschluss des Landgerichts Tübingen
vom 27. September 2021 - 13 StVK 85/21 -
u n d Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand
- 2 BvR 597/22 -,
11.
a) den Beschluss des Oberlandesgerichts Stuttgart
vom 21. März 2022 - V
4 Ws 46/22 -,
b) den Beschluss des Landgerichts Tübingen
vom 24. November 2021 - 13 StVK 78/21 -
- 2 BvR 737/22 -,
12.
a) den Beschluss des Oberlandesgerichts Stuttgart
vom 23. März 2022 - V
4 Ws 63/22 -,
b) den Beschluss des Landgerichts Tübingen
vom 5. Januar 2022 - 13 StVK 120/21 -
- 2 BvR 738/22 -,
13.
a) den Beschluss des Oberlandesgerichts Stuttgart
vom 23. März 2022 - V 4 Ws 61/21 -,
b) den Beschluss des Landgerichts Tübingen
vom 7. Januar 2022 - 13 StVK 71/21 -
- 2 BvR 739/22 -,
14.
a) den Beschluss des Oberlandesgerichts Stuttgart
vom 5. April 2022 - V
4 Ws 96/22 -,
b) den Beschluss des Landgerichts Tübingen
vom 31. Januar 2022 - 13 StVK 119/21 -
- 2 BvR 880/22 -,
15.
a) den Beschluss des Oberlandesgerichts Stuttgart
vom 5. April 2022 - V
4 Ws 103/22 -,
b) den Beschluss des Landgerichts Tübingen
vom 3. Februar 2022 - 13 StVK 60/21 -
- 2 BvR 881/22 -
hat die 1. Kammer des Zweiten Senats des Bundesverfassungsgerichts durchdie Vizepräsidentin König
und die Richter Müller,
Maidowski
gemäß § 93b in Verbindung mit § 93a BVerfGG in der Fassung der Bekanntmachung vom 11. August 1993 (BGBl I S. 1473)
am 14. Juli 2022 einstimmig beschlossen:
Die Verfahren werden zur gemeinsamen Entscheidung verbunden.
Die Verfassungsbeschwerden werden nicht zur Entscheidung angenommen, ohne dass es auf die in den Verfahren 2 BvR 565/22 und 2 BvR 597/22 gestellten Anträge auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand ankommt.
Gründe{GESPERRT:ENDE} :}
Die zur gemeinsamen Entscheidung verbundenen Verfassungsbeschwerden sind nicht zur Entscheidung anzunehmen, weil die Annahmevoraussetzungen des § 93a Abs. 2 BVerfGG nicht vorliegen. Die Verfassungsbeschwerden sind unzulässig, da sie offensichtlich nicht den Anforderungen der § 23 Abs. 1 Satz 2 Halbsatz 1, § 92 BVerfGG genügen.
Der Beschwerdeführer wird für künftige Verfahren darauf hingewiesen, dass ihm bei Vorliegen der Voraussetzungen des § 34 Abs. 2 BVerfGG eine Missbrauchsgebühr auferlegt werden kann. Ein Missbrauch kann unter anderem vorliegen, wenn das Bundesverfassungsgericht durch für jedermann erkennbar substanzlose Verfassungsbeschwerden an der Erfüllung seiner Aufgaben gehindert wird, wodurch anderen Rechtsuchenden der ihnen zukommende Grundrechtsschutz nur verzögert gewährt werden kann (vgl. BVerfGK 3, 219 <222>; 6, 219 <219 f.>; 10, 94 <97>; stRspr). Die Erhebung zahlreicher völlig unzureichend begründeter Verfassungsbeschwerden - der Beschwerdeführer hat im Zeitraum von November 2021 bis Mai 2022 allein 17 offensichtlich unsubstantiierte Verfassungsbeschwerden erhoben - muss von jedem Einsichtigen als aussichtslos angesehen werden.
Von einer weiteren Begründung wird nach § 93d Abs. 1 Satz 3 BVerfGG abgesehen.
Diese Entscheidung ist unanfechtbar.
Unterschrift