(1) Das Bundesministerium der Finanzen wird ermächtigt, durch Rechtsverordnung im Einvernehmen mit dem Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat die Gewährung einer Vergütung für Beamte zu regeln, die als Vollziehungsbeamte in der Bundesfinanzverwaltung tätig sind. Die Rechtsverordnung bedarf nicht der Zustimmung des Bundesrates.
(2) In der Rechtsverordnung ist zu regeln, welche Vollstreckungshandlungen vergütet werden.
(3) Die Höhe der Vergütung kann bemessen werden
- 1.
- nach den Beträgen, die durch Vollstreckungshandlungen vereinnahmt werden,
- 2.
- nach der Art der vorgenommenen Vollstreckungshandlungen,
- 3.
- nach der Zahl der vorgenommenen Vollstreckungshandlungen.
(4) In der Rechtsverordnung kann bestimmt werden, inwieweit mit der Vergütung ein besonderer Aufwand des Beamten mit abgegolten ist.
Fachbeiträge • 19
- 1. BVerwG 2 C 45.13, Urteil vom 16. Juli 2015Eingeschränkter Zugriffwww.bverwg.de
- 2. BVerwG 2 BN 1.13, Beschluss vom 06. Juni 2014Eingeschränkter Zugriffwww.bverwg.de
- 3. BVerwG 2 C 60.16, Urteil vom 04. Mai 2017Eingeschränkter Zugriffwww.bverwg.de
- 4. BVerwG 2 BN 1.05, Beschluss vom 18. April 2006Eingeschränkter Zugriffwww.bverwg.de
- 5. BVerwG 2 C 7.08, Urteil vom 26. Januar 2010Eingeschränkter Zugriffwww.bverwg.de
- 6. BVerwG 2 B 82.08, Beschluss vom 11. Juni 2009Eingeschränkter Zugriffwww.bverwg.de
- 7. BVerwG 2 B 40.06, Beschluss vom 27. November 2006Eingeschränkter Zugriffwww.bverwg.de
- 8. BVerwG 2 BN 3.07, Beschluss vom 28. August 2007Eingeschränkter Zugriffwww.bverwg.de