(1) Die Bewilligung der Prozesskostenhilfe bewirkt, dass
- 1.
- die Bundes- oder Landeskasse
- a)
- die rückständigen und die entstehenden Gerichtskosten und Gerichtsvollzieherkosten,
- b)
- die auf sie übergegangenen Ansprüche der beigeordneten Rechtsanwälte gegen die Partei
- 2.
- die Partei von der Verpflichtung zur Sicherheitsleistung für die Prozesskosten befreit ist,
- 3.
- die beigeordneten Rechtsanwälte Ansprüche auf Vergütung gegen die Partei nicht geltend machen können.
(2) Ist dem Kläger, dem Berufungskläger oder dem Revisionskläger Prozesskostenhilfe bewilligt und ist nicht bestimmt worden, dass Zahlungen an die Bundes- oder Landeskasse zu leisten sind, so hat dies für den Gegner die einstweilige Befreiung von den in Absatz 1 Nr. 1 Buchstabe a bezeichneten Kosten zur Folge.
Fachbeiträge • 57
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