(1) Dorfgebiete dienen der Unterbringung der Wirtschaftsstellen land- und forstwirtschaftlicher Betriebe, dem Wohnen und der Unterbringung von nicht wesentlich störenden Gewerbebetrieben sowie der Versorgung der Bewohner des Gebiets dienenden Handwerksbetrieben. Auf die Belange der land- und forstwirtschaftlichen Betriebe einschließlich ihrer Entwicklungsmöglichkeiten ist vorrangig Rücksicht zu nehmen.
(2) Zulässig sind
- 1.
- Wirtschaftsstellen land- und forstwirtschaftlicher Betriebe und die dazugehörigen Wohnungen und Wohngebäude,
- 2.
- Kleinsiedlungen einschließlich Wohngebäude mit entsprechenden Nutzgärten und landwirtschaftliche Nebenerwerbsstellen,
- 3.
- sonstige Wohngebäude,
- 4.
- Betriebe zur Be- und Verarbeitung und Sammlung land- und forstwirtschaftlicher Erzeugnisse,
- 5.
- Einzelhandelsbetriebe, Schank- und Speisewirtschaften sowie Betriebe des Beherbergungsgewerbes,
- 6.
- sonstige Gewerbebetriebe,
- 7.
- Anlagen für örtliche Verwaltungen sowie für kirchliche, kulturelle, soziale, gesundheitliche und sportliche Zwecke,
- 8.
- Gartenbaubetriebe,
- 9.
- Tankstellen.
(3) Ausnahmsweise können Vergnügungsstätten im Sinne des § 4a Absatz 3 Nummer 2 zugelassen werden.
Fachbeiträge • 18
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- 4. BVerwG 4 C 10.18, Urteil vom 06. Juni 2019Eingeschränkter Zugriffwww.bverwg.de
- 5. BVerwG 9 A 30.15, Urteil vom 27. April 2017Eingeschränkter Zugriffwww.bverwg.de
- 6. BVerwG 4 CN 2.08, Urteil vom 28. Mai 2009Eingeschränkter Zugriffwww.bverwg.de
- 7. BVerwG 4 BN 26.08, Beschluss vom 03. Dezember 2008Eingeschränkter Zugriffwww.bverwg.de
- 8. BVerwG 7 B 27.14, Beschluss vom 20. November 2014Eingeschränkter Zugriffwww.bverwg.de