(1) Ist der Beamte infolge des Dienstunfalles dienstunfähig geworden und deswegen in den Ruhestand versetzt worden, so erhält er Unfallruhegehalt.
(2) Für die Berechnung des Unfallruhegehalts eines vor Vollendung des 60. Lebensjahres in den Ruhestand versetzten Beamten wird der ruhegehaltfähigen Dienstzeit nur die Hälfte der Zurechnungszeit nach § 13 Abs. 1 hinzugerechnet; § 13 Absatz 4 gilt entsprechend.
(3) Der Ruhegehaltssatz nach § 14 Abs. 1 erhöht sich um 20 Prozent. Das Unfallruhegehalt beträgt mindestens 66,67 Prozent der ruhegehaltfähigen Dienstbezüge und darf 75 Prozent der ruhegehaltfähigen Dienstbezüge nicht übersteigen. Es darf nicht hinter 75 Prozent der jeweils ruhegehaltfähigen Dienstbezüge aus der Endstufe der Besoldungsgruppe A 4 zurückbleiben; § 14 Abs. 4 Satz 3 gilt entsprechend.
Fachbeiträge • 12
- 1. BVerwG 2 C 30.09, Urteil vom 28. April 2011Eingeschränkter Zugriffwww.bverwg.de
- 2. BVerwG 2 C 34.09, Beschluss vom 19. August 2010Eingeschränkter Zugriffwww.bverwg.de
- 3. BVerwG 2 C 73.08, Urteil vom 26. März 2009Eingeschränkter Zugriffwww.bverwg.de
- 4. BVerwG 2 C 46.08, Urteil vom 26. März 2009Eingeschränkter Zugriffwww.bverwg.de
- 5. BVerwG 2 C 51.11, Urteil vom 13. Dezember 2012Eingeschränkter Zugriffwww.bverwg.de
- 6. Entscheidungen (ab 2018)Eingeschränkter Zugriffwww.bsg.bund.de
- 7. BVerwG 2 C 48.10, Urteil vom 28. April 2011Eingeschränkter Zugriffwww.bverwg.de
- 8. BVerwG 2 C 27.10, Urteil vom 28. April 2011Eingeschränkter Zugriffwww.bverwg.de