Tenor
In den Verfahren
über
die Verfassungsbeschwerden
1.
a) den Beschluss des Oberlandesgerichts Koblenz vom 24. Februar 2022 - 2 Ws 786/21 Vollz -,
b) den Beschluss des Landgerichts Koblenz - Strafvollstreckungskammer Diez - vom 14. September 2021 - 7c StVK 80/21 -
| und Antrag auf Bewilligung von Prozesskostenhilfe |
-
2 BvR 546/22 -,
a) den Beschluss des Oberlandesgerichts Koblenz vom 24. Februar 2022 - 2 Ws 782/21 Vollz -,
b) den Beschluss des Landgerichts Koblenz vom 30. November 2021 - 7c StVK 137/21 -
- 2 BvR 547/22 -,
den Beschluss des Landgerichts Koblenz vom 27. April 2022 - 7c StVK 232/22 -
| und Antrag auf Bewilligung von Prozesskostenhilfe
|
und Beiordnung eines Rechtsanwalts
- 2 BvR 923/22 -,
a) den Beschluss des Oberlandesgerichts Koblenz vom 26. April 2022 - 2 Ws 120/22 Vollz -,
b) den Beschluss des Landgerichts Koblenz vom 21. Februar 2022 - 7c StVK 188/21 -
- 2 BvR 927/22 -,
den Beschluss des Landgerichts Koblenz vom 27. April 2022 - 7c StVK 233/22 -
- 2 BvR 928/22 -,
a) den Beschluss des Landgerichts Koblenz vom 27. Mai 2022 - 7 StVK 270/21 -,
b) den Beschluss des Landgerichts Koblenz
vom 27. Mai 2022 - 7c StVK 251/21 -
| und Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung |
- 2 BvR 1004/22 -,
a) den Beschluss des Landgerichts Meiningen vom 7. Juni 2022 - 4 StVK 1002/21 -,
b) den Beschluss des Landgerichts Meiningen vom 7. Juni 2022 - 4 StVK 1063/21 -
- 2 BvR 1305/22 -,
den Beschluss des Landgerichts Meiningen vom 27. Mai 2022 - 4 StVK 434/22 -
| und Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung |
- 2 BvR 1307/22 -,
a) den Beschluss des Oberlandesgerichts Koblenz vom 25. Mai 2022 - 2 Ws 188/22 Vollz -,
b) den Beschluss des Landgerichts Koblenz vom 22. März 2022 - 7c StVK 183/22 -
| und Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung |
- 2 BvR 1308/22 -,
die Verletzung und Versagung von Besuchsrechten durch die Justizvollzugsanstalten Suhl bzw. Diez sowie die Versagung der Verlegung des Beschwerdeführers aus wichtigen Gründen in eine familiennahe Justizvollzugsanstalt
| und Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung |
- 2 BvR 1251/22 -,
den Beschluss des Landgerichts Koblenz vom 15. Juli 2022 - 7c StVK 318/22 -
| und Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung |
- 2 BvR 1447/22 -,
a) den Beschluss des Thüringer Oberlandesgerichts vom 18. Juli 2022 - 3 Ws 226/22 -,
b) den Beschluss des Thüringer Oberlandesgerichts vom 18. Juli 2022 - 3 Ws 227/22 -
| und Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung |
- 2 BvR 1448/22 -,
den Beschluss des Landgerichts Koblenz vom 25. Juli 2022 - 7c StVK 307/22 -
| und Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung |
- 2 BvR 1474/22 -,
den Beschluss des Landgerichts Koblenz vom 5. August 2022 - 7c StVK 323/22 -
| und Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung |
- 2 BvR 1467/22 -,
den Beschluss des Landgerichts Koblenz vom 8. August 2022 - 7c StVK 346/22 -
| und Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung |
- 2 BvR 1508/22 -,
a) den Beschluss des Landgerichts Meiningen vom 29. Juli 2022 - 4 StVK 353/22, 4 StVK 355/22 -,
b) den Beschluss des Landgerichts Meiningen vom 28. Juli 2022 - 4 StVK 230/22, 4 StVK 231/22 -,
c) den Beschluss des Landgerichts Meiningen vom 28. Juli 2022 - 4 StVK 604/22 -
| und Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung |
- 2 BvR 1509/22 -,
den Beschluss des Landgerichts Meiningen vom 28. Juli 2022 - 4 StVK 325/22, 4 StVK 379/22 -
| und Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung |
- 2 BvR 1516/22 -,
den Beschluss des Landgerichts Meiningen vom 26. August 2022 - 4 StVK 682/22 -
| und Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung |
- 2 BvR 1628/22 -,
den Beschluss des Landgerichts Meiningen vom 16. August 2022 - 4 StVK 656/22 -
| und Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung |
- 2 BvR 1630/22 -,
a) den Beschluss des Thüringer Oberlandesgerichts vom 17. August 2022 - 1 Ws 228/22 -,
b) den Beschluss des Landgerichts Meiningen vom 13. Mai 2022 - 4 StVK 331/22, 4 StVK 1047/20 -
- 2 BvR 1637/22 -,
den Beschluss des Landgerichts Koblenz vom 7. September 2022 - 7c StVK 382/22 -
| und Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung |
- 2 BvR 1748/22 -,
den Beschluss des Landgerichts Meiningen vom 2. September 2022 - 4 StVK 689/22 -
| und Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung |
- 2 BvR 1749/22 -,
den Beschluss des Landgerichts Koblenz vom 10. Oktober 2022 - 7c StVK 412/22 -
| und Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung |
- 2 BvR 1857/22 -,
den Beschluss des Landgerichts Koblenz vom 28. September 2022 - 7c StVK 399/22 -
| und Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung |
- 2 BvR 1858/22 -,
den Beschluss des Landgerichts Meiningen vom 6. September 2022 - 4 StVK 707/22 -
| und Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung |
- 2 BvR 1859/22 - hat die 1. Kammer des Zweiten Senats des Bundesverfassungsgerichts durch
die Vizepräsidentin König,
den Richter Müller
und die Richterin Wallrabenstein
gemäß § 93b in Verbindung mit § 93a BVerfGG in der Fassung der
Bekanntmachung vom 11. August 1993 (BGBl I S. 1473)
am 18. November 2022 einstimmig beschlossen:
Die Verfahren werden zur gemeinsamen Entscheidung verbunden.
Die in den Verfahren 2 BvR 546/22 und 2 BvR 923/22 gestellten Anträge auf Bewilligung von Prozesskostenhilfe und Beiordnung eines Rechtsanwalts werden abgelehnt, weil die beabsichtigte Rechtsverfolgung keine hinreichende Aussicht auf Erfolg bietet.
Die Verfassungsbeschwerden werden nicht zur Entscheidung angenommen.
Mit der Nichtannahme der Verfassungsbeschwerden werden die in den Verfahren 2 BvR 1004/22, 2 BvR 1307/22, 2 BvR 1308/22, 2 BvR 1251/22, 2 BvR 1447/22, 2 BvR 1448/22, 2 BvR 1474/22, 2 BvR 1467/22, 2 BvR 1508/22, 2 BvR 1509/22, 2 BvR 1516/22, 2 BvR 1628/22, 2 BvR 1630/22, 2 BvR 1748/22, 2 BvR 1749/22, 2 BvR 1857/22, 2 BvR 1858/22 und 2 BvR 1859/22 gestellten Anträge auf Erlass einer einstweiligen Anordnung gegenstandslos (§ 40 Abs. 3 GOBVerfG).
Gründe{GESPERRT:ENDE} :}
Die zur gemeinsamen Entscheidung verbundenen Verfassungsbeschwerden sind nicht zur Entscheidung anzunehmen, weil die Annahmevoraussetzungen des § 93a Abs. 2 BVerfGG nicht vorliegen. Die Verfassungsbeschwerden sind unzulässig, da sie den Anforderungen der § 23 Abs. 1 Satz 2 Halbsatz 1, § 92 BVerfGG offensichtlich nicht genügen und eine Grundrechtsverletzung auch darüber hinaus nicht ersichtlich ist (vgl. BVerfGE 81, 208 <214>; 88, 40 <45>; 99, 84 <87>; 105, 252 <264>; 108, 370 <386 f.>; 113, 29 <44>; stRspr).
Der Beschwerdeführer wird für künftige Verfahren erneut darauf hingewiesen, dass ihm bei Vorliegen der Voraussetzungen des § 34 Abs. 2 BVerfGG eine Missbrauchsgebühr von bis zu 2.600 Euro auferlegt werden kann. Ein Missbrauch kann unter anderem vorliegen, wenn das Bundesverfassungsgericht durch für jedermann erkennbare substanzlose Verfassungsbeschwerden oder völlig aussichtslose einstweilige Rechtsschutzanträge an der Erfüllung seiner Aufgaben gehindert wird, wodurch anderen Rechtsuchenden der ihnen zukommende Grundrechtsschutz nur verzögert gewährt werden kann (vgl. BVerfGK, 3, 219 <222>; 6, 219 <219 f.>; 10, 94 <97>; BVerfG, Beschluss der 1. Kammer des Zweiten Senats vom 24. Mai 2022 - 2 BvR 386/22 u.a. -, Rn. 4 m.w.N.). Die fortlaufende Erhebung zahlreicher völlig unzureichend begründeter Verfassungsbeschwerden sowie das Stellen nicht nachvollziehbar begründeter einstweiliger Rechtsschutzanträge muss von jedem Einsichtigen als aussichtlos angesehen werden.
Von einer weiteren Begründung wird nach § 93d Abs. 1 Satz 3 BVerfGG abgesehen.
Diese Entscheidung ist unanfechtbar.
Unterschrift
| König | Müller | Wallrabenstein |