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Über die Entscheidung
| Zitat : | BVerfG, Kammerbeschluss vom 17.12.2025 - 2 BvL 23/23 |
|---|---|
| Gericht : | BVerfG |
| Aktenzeichen : | 2 BvL 23/23 |
| Entscheidungsdatum : | 16. Dezember 2025 |
| Amtliche Quelle : |
Vollständiger Text
Tenor
BUNDESVERFASSUNGSGERICHT
- 2 BvL 23/23 -
In dem Verfahren zur verfassungsrechtlichen Prüfung,
ob Anlage 15 Nummer 1 zu Artikel I § 2 Absatz 4 des Gesetzes zur Anpassung der Besoldung und Versorgung für das Land Berlin 2014/2015 und zur Änderung weiterer besoldungsrechtlicher Vorschriften (BerlBVAnpG 2014/2015) vom 9. Juli 2014 (GVBl S. 250 - Grundgehaltssätze der Landesbesoldungsordnung A ab dem 1. August 2015),
Anlage 1 Nummer 1 zu Artikel I § 2 Absatz 1 des Gesetzes zur Anpassung der Besoldung und Versorgung für das Land Berlin 2016 und zur Änderung weiterer dienstrechtlicher Vorschriften (BerlBVAnpG 2016) vom 17. Juni 2016 (GVBl S. 334), bekanntgemacht am 28. Juli 2016 gemäß Artikel I § 2 Absatz 5 BerlBVAnpG 2016 (GVBl S. 522 - Grundgehaltssätze der Landesbesoldungsordnung A ab dem 1. August 2016),
Anlage 1 Nummer 1 zu Artikel 1 § 2 Absatz 1 des Gesetzes zur Anpassung der Besoldung und Versorgung für das Land Berlin 2017/2018, zur Änderung des Sonderzahlungsgesetzes und zur Änderung weiterer besoldungsrechtlicher Vorschriften (BerlBVAnpG 2017/2018) vom 20. Juli 2017 (GVBl S. 382), bekanntgemacht am 24. August 2017 gemäß Artikel 1 § 2 Absatz 9 BerlBVAnpG 2017/2018 (GVBl S. 439 - Grundgehaltssätze der Landesbesoldungsordnung A ab dem 1. August 2017),
Anlage 15 Nummer 1 zu Artikel 1 § 2 Absatz 4 BerlBVAnpG 2017/2018, bekanntgemacht am 24. August 2017 gemäß Artikel 1 § 2 Absatz 9 BerlBVAnpG 2017/2018, in der Gestalt des Gesetzes zur Anpassung des Datums der Besoldungserhöhung, zur Abschaffung der Kostendämpfungspauschale, zur Verbesserung der personellen Ausstattung der Bezirksverordnetenversammlungen, zur Einführung der Lernmittelfreiheit, zur Beitragsfreiheit der Hortbetreuung in den Jahrgangsstufen 1 und 2 und zur Abschaffung der Bedarfsprüfung im Kernmodul (Haushaltsumsetzungsgesetz) vom 9. April 2018 (GVBl S. 202 - Grundgehaltssätze der Landesbesoldungsordnung A ab dem 1. Juni 2018), und
Anlage 1 Nummer 1 zu Artikel 1 § 2 Absatz 1 des Gesetzes zur Anpassung der Besoldung und Versorgung für das Land Berlin 2019/2020 und zur Änderung weiterer besoldungsrechtlicher Vorschriften (BerlBVAnpG 2019/2020) vom 5. September 2019 (GVBl S. 551), bekanntgemacht am 30. September 2019 gemäß Artikel 1 § 5 BerlBVAnpG 2019/2020 (GVBl S. 635 - Grundgehaltssätze der Landesbesoldungsordnung A ab dem 1. April 2019),
soweit sie vom 1. Januar 2016 bis zum 31. Dezember 2018 die Besoldungsgruppe A 4 und vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2019 die Besoldungsgruppe A 5 betreffen,
mit Artikel 33 Absatz 5 Grundgesetz vereinbar sind
- Aussetzungs- und Vorlagebeschluss des Verwaltungsgerichts Berlin vom 30. November 2023 - VG 26 K 251.16 -
hat die 1. Kammer des Zweiten Senats des Bundesverfassungsgerichts durch die Vizepräsidentin Kaufhold und die Richter Frank, Wöckel gemäß § 81a BVerfGG in der Fassung der Bekanntmachung vom 11. August 1993 (BGBl I S. 1473) am 17. Dezember 2025 einstimmig beschlossen:
Das Verfahren hat sich erledigt.
Gründe{GESPERRT:ENDE} :}
Mit Beschluss vom 17. September 2025 - 2 BvL 5/18 u.a. hat der Zweite Senat des Bundesverfassungsgerichts die Besoldungsordnungen A des Landes Berlin im Zeitraum 2008 bis 2020 mit wenigen Ausnahmen für mit Art. 33 Abs. 5 GG unvereinbar erklärt (vgl. § 82 Abs. 1 i.V.m. § 79 Abs. 1, § 31 Abs. 2 Satz 1 und § 13 Nr. 11 BVerfGG). Von der Unvereinbarkeitserklärung sind die im Rubrum bezeichneten und zum Gegenstand der Richtervorlage nach Art. 100 Abs. 1 Sätze 1 und 2 GG gemachten besoldungsrechtlichen Vorschriften des Landes Berlin, soweit sie vom 1. Januar 2016 bis zum 31. Dezember 2018 die Besoldungsgruppe A 4 und vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2019 die Besoldungsgruppe A 5 betreffen, umfasst. Zugleich wurde dem Gesetzgeber des Landes Berlin aufgegeben, bis zum 31. März 2027 verfassungskonforme Regelungen zu treffen. Damit hat sich die Richtervorlage erledigt.
Diese Entscheidung ist unanfechtbar.
Unterschrift
Kaufhold
Frank
Wöckel