BVerfG, Beschluss vom 17.11.2015 - 2 BvL 19/09
VG Köln 2. April 2008
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OVG Nordrhein-Westfalen 9. Juli 2009
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OVG Nordrhein-Westfalen 9. Juli 2009
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VG Braunschweig 3. April 2014
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BVerfG 17. November 2015

Zusammenfassung durch Doctrine KI

Sachverhalt
Mehrere Kläger aus Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Niedersachsen rügen die Verfassungswidrigkeit der Netto-Alimentation in den Besoldungsgruppen A 9, A 10, A 12 und A 13 in den Jahren 2003 bis 2011. Streitentscheidend sind Vorschriften des BBesG, UrlGG, SZG NRW, SächsBesG und NBesG sowie deren Sonderzahlungsregelungen.

Entscheidungsgründe
Das Bundesverfassungsgericht prüft die Vereinbarkeit der Besoldung mit Art. 33 Abs. 5 GG (a.F. und n.F.). Die A 10-Besoldung in Sachsen 2011 ist evident unzureichend, da sie hinter Tarifentwicklung, Nominallohn- und Verbraucherpreisindex zurückbleibt und keine sachliche Rechtfertigung vorliegt. Die Besoldung in NRW (A 9, A 12, A 13, 2003/2004) und Niedersachsen (A 9, 2005) ist verfassungsgemäß.

Praxishinweis
Für die Praxis relevant ist die differenzierte Prüfung der Alimentationshöhe anhand von fünf Parametern (Tarifvergleich, Nominallohnindex, Verbraucherpreisindex, systeminterner Vergleich, Ländervergleich). Kürzungen bedürfen einer umfassenden Begründung und eines schlüssigen Haushaltskonsolidierungskonzepts. Revisionen sind zugelassen.

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Über die Entscheidung

Zitat :
BVerfG, Beschluss vom 17.11.2015 - 2 BvL 19/09
Gericht : BVerfG
Aktenzeichen : 2 BvL 19/09
Entscheidungsdatum : 16. November 2015
Amtliche Quelle :

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