BFH, Urteil vom 07.11.2018 - II R 38/15
FG Düsseldorf 1. Juli 2015
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BFH 7. November 2018

Zusammenfassung durch Doctrine KI

Sachverhalt
Der Kläger und seine Schwester sind Miteigentümer eines Grundstücks, das die Mutter mit Nießbrauchsvorbehalt übertragen hatte. Die Mutter verpflichtete die Schwester in einem notariellen Schenkungsvertrag, ihren Miteigentumsanteil unentgeltlich und belastet auf den Kläger zu übertragen, der dies auf seinen Pflichtteilsanspruch anrechnen muss.

Entscheidungsgründe
Das FG stellt auf eine Zusammenschau der Befreiungsvorschriften des § 3 Nr. 2 und Nr. 6 GrEStG ab. Die unentgeltliche Übertragung unter Geschwistern aufgrund einer elterlichen Auflage stellt einen abgekürzten Übertragungsweg dar, der grunderwerbsteuerlich der direkten, steuerfreien Übertragung von Eltern auf Kind gleichzusetzen ist. Ein Gestaltungsmissbrauch nach § 42 AO liegt nicht vor.

Praxishinweis
Unentgeltliche Grundstücksübertragungen unter Geschwistern können grunderwerbsteuerfrei sein, wenn sie auf elterlicher Auflage beruhen und der Übertragungsweg einem steuerfreien Erwerb von Eltern auf Kind entspricht. Die Befreiung erfordert einen beachtlichen, über die Steuerersparnis hinausgehenden Grund.

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Über die Entscheidung

Zitat :
BFH, Urteil vom 07.11.2018 - II R 38/15
Gericht : BFH
Aktenzeichen : II R 38/15
Entscheidungsdatum : 6. November 2018
Amtliche Quelle :

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