OLG Frankfurt
10. April 2014
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BGH
12. März 2015
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Über die Entscheidung
| Zitat : | BGH, Beschluss vom 12.03.2015 - I ZR 99/14 |
|---|---|
| Gericht : | BGH |
| Aktenzeichen : | I ZR 99/14 |
| Entscheidungsdatum : | 11. März 2015 |
| Amtliche Quelle : |
Vollständiger Text
Tenor
Die Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision in dem Urteil des 6. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main vom 10. April 2014 wird auf Kosten des Beklagten zurückgewiesen, weil der Wert der vom Beklagten mit der Revision geltend zu machenden Beschwer 20.000 EUR nicht übersteigt (§ 26 Nr. 8 EGZPO, §§ 544, 97 Abs. 1 ZPO).
Der Wert des Beschwerdeverfahrens wird auf 20.000 EUR festgesetzt.
Gründe
Das Berufungsgericht hat den Streitwert zwar auf 20.859,80 EUR festgesetzt, weil es werterhöhend berücksichtigt hat, dass sich die Klägerin mit ihrer negativen Feststellungsklage auch gegen einen Anspruch des Beklagten auf Erstattung von Abmahnkosten in Höhe von 859,80 EUR wendet. Das ist aber unrichtig. Die Abmahnkosten bleiben als Nebenforderungen gemäß § 4 ZPO außer Betracht. Der Wert der negativen Feststellungsklage entspricht dem Wert der Leistungsklage umgekehrten Rubrums (vgl. OLG Karlsruhe, Beschluss vom 11. April 2005 - 17 W 21/05, juris).
Die Ausführungen des Beklagten im Schriftsatz vom 2. März 2015 geben keinen Anlass, seine Beschwer durch das Berufungsurteil auf über 20.000 EUR festzusetzen.
Unterschrift
Büscher Schaffert Kirchhoff
Löffler Schwonke