BVerfG, Urteil vom 21.06.2016 - 2 BvR 2728/13
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BVerfG 26. September 2012
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BVerfG 21. Juni 2016
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Zusammenfassung durch Doctrine KI

Sachverhalt
Verfassungsbeschwerden und Organstreitverfahren richten sich gegen den EZB-Beschluss vom 6. September 2012 (OMT-Programm) und Anleiheankäufe am Sekundärmarkt. Kläger rügen Kompetenzüberschreitung der EZB, Verstoß gegen Art. 38 Abs. 1, Art. 20 Abs. 1, 2, Art. 79 Abs. 3 GG sowie Art. 123 AEUV und fordern Reaktionen der Bundesregierung und des Bundestages.

Entscheidungsgründe
Das Bundesverfassungsgericht bestätigt die Bindung an die EuGH-Auslegung (Art. 119, 123, 127 AEUV, ESZB-Satzung). OMT-Programm ist keine offensichtliche Ultra-vires-Maßnahme, da es auf geldpolitische Ziele beschränkt und an strenge Bedingungen (Volumenbegrenzung, Mindestfrist, Bonitätsanforderungen) gebunden ist. Bundesregierung und Bundestag sind nur bei Verstoß gegen diese Vorgaben zu aktivem Handeln verpflichtet.

Praxishinweis
Die Deutsche Bundesbank darf sich am OMT-Programm nur beteiligen, wenn die EuGH-Parameter eingehalten werden. Verfassungsorgane müssen die Einhaltung überwachen und bei Abweichungen intervenieren. Ultra-vires- und Identitätskontrolle setzen eine qualifizierte, offensichtliche Kompetenzüberschreitung voraus, die hier nicht vorliegt.

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    Über die Entscheidung

    Zitat :
    BVerfG, Urteil vom 21.06.2016 - 2 BvR 2728/13
    Gericht : BVerfG
    Aktenzeichen : 2 BvR 2728/13
    Entscheidungsdatum : 20. Juni 2016
    Amtliche Quelle :

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