BFH, Urteil vom 15.05.2018 - X R 28/15
FG München 9. Dezember 2014
>
BFH 15. Mai 2018

Zusammenfassung durch Doctrine KI

Sachverhalt
Die Kläger sind zusammen zur Einkommensteuer veranlagt und nutzen einen betrieblichen PKW (BMW 530d, Listenpreis 64.000 EUR) auch privat. Das Finanzamt ermittelte die private Nutzungsentnahme nach § 6 Abs. 1 Nr. 4 Satz 2 EStG (1 %-Regelung) mit 7.680 EUR, die Kläger fordern eine Begrenzung auf 50 % der Gesamtkosten.

Entscheidungsgründe
Das Gericht bestätigt die zwingende Anwendung der 1 %-Regelung bei mehr als 50 % betrieblicher Nutzung ohne Fahrtenbuch. Die Typisierung ist verfassungsgemäß, da sie den typischen Fall realitätsgerecht abbildet und eine praktikable Pauschalierung darstellt. Eine Begrenzung der Nutzungsentnahme auf 50 % der Kosten ist verfassungsrechtlich nicht geboten, da die Bemessung am geldwerten Vorteil und nicht am Aufwand orientiert ist.

Praxishinweis
Die 1 %-Regelung bleibt auch bei Gebrauchtwagen und mehr als 50 % betrieblicher Nutzung ohne Fahrtenbuch zwingend anzuwenden. Eine Deckelung der Nutzungsentnahme auf 50 % der Kosten ist nicht möglich. Steuerpflichtige können durch ordnungsgemäßes Fahrtenbuch der Pauschalregelung entgehen.

Die Inhalte wurden mithilfe künstlicher Intelligenz generiert. Bitte überprüfen Sie deren Richtigkeit.

Fachbeiträge6

  • 1Anhängige Verfahren des BFH aus dem März 2016Eingeschränkter Zugriff
    https://www.iww.de/va · 21. März 2016

  • 2Anhängige Verfahren des BFH aus dem März 2016Eingeschränkter Zugriff
    https://www.iww.de/va · 21. März 2016

  • 3Anhängige Verfahren des BFH aus dem März 2016Eingeschränkter Zugriff
    https://www.iww.de/va · 21. März 2016

Über die Entscheidung

Zitat :
BFH, Urteil vom 15.05.2018 - X R 28/15
Gericht : BFH
Aktenzeichen : X R 28/15
Entscheidungsdatum : 14. Mai 2018
Amtliche Quelle :

Vollständiger Text