BVerfG, Urteil vom 28.01.2014 - 2 BvR 1561/12
VG Berlin 20. September 2007
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BVerwG 1. August 2011

Zusammenfassung durch Doctrine KI

Sachverhalt
Kläger, Betreiber von Filmtheatern, wenden sich gegen die Erhebung der Filmabgabe nach § 66 FFG 2004 für das erste Halbjahr 2004. Streitentscheidend sind zudem §§ 66a, 67 FFG 2004. Die Kläger rügen u.a. Kompetenzüberschreitung, Verletzung des Gleichheitsgrundsatzes und mangelnde Gruppennützigkeit der Abgabe.

Entscheidungsgründe
Das Bundesverfassungsgericht bestätigt die Gesetzgebungskompetenz des Bundes aus Art. 74 Abs. 1 Nr. 11 GG für das Filmförderungsgesetz, da der objektive Schwerpunkt wirtschaftsrechtlich ist, kulturelle Zwecke unschädlich bleiben. Die Abgabepflichtigen bilden eine homogene, sachnähere Gruppe mit spezifischer Finanzierungsverantwortung. Die Abgabe dient einem über die Mittelbeschaffung hinausgehenden Zweck und wird gruppennützig verwendet. Die rückwirkende Einbeziehung der Fernsehveranstalter und die unterschiedliche Belastung der Gruppen sind verfassungsgemäß. Die demokratische Legitimation der Filmförderungsanstalt genügt.

Praxishinweis
Filmförderungsabgaben nach §§ 66 ff. FFG 2004 sind verfassungsgemäß erhoben und rechtfertigen eine bundesgesetzliche Sonderabgabe mit Finanzierungsfunktion. Die Einbeziehung verschiedener Verwertungsstufen und die differenzierte Belastung der Gruppen sind zulässig. Rückwirkende Regelungen zu Abgabepflichten der Fernsehveranstalter sind verfassungskonform.

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Über die Entscheidung

Zitat :
BVerfG, Urteil vom 28.01.2014 - 2 BvR 1561/12
Gericht : BVerfG
Aktenzeichen : 2 BvR 1561/12
Entscheidungsdatum : 27. Januar 2014
Amtliche Quelle :

Vollständiger Text